Öffnungszeiten

 

• Europäische Bibliothek für Homöopathie (EBH) in Köthen

 

Fon: 0049-(0)3496-512893

hombib-koethen@dzvhae.de

 

Montag  14.00 – 18.00
Dienstag11.00 – 14.00
Mittwoch14.00 – 18.00
Donnerstag11.00 – 14.00

Jeden 1. Samstag

im Monat


10.00 – 12.00

 



• Homöopathische Bibliothek Hamburg (HBH)

 

Fon: 0049-(0)40-4101469

NEUE Website: www.wisshom.de

 

Montag11.00 – 14.00
Dienstag09.00 – 15.00
Mittwoch15.00 – 18.00
Donnerstag       11.00 – 14.00

 


 


 

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Zur Geschichte der Europäischen Bibliothek für Homöopathie (EBH)

 

Anfänge der EBH

Vom Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) wurde seit der Gründung der Homöopathie-Stiftung und des Europäischen Instituts für Homöopathie (InHom) im Jahre 2001 die Ansiedlung einer homöopathischen Bibliothek in Köthen (Anhalt) ins Auge gefasst. Im Mai 2006 hat die Delegiertenversammlung des DZVhÄ dann beschlossen, in Ergänzung zur Homöopathischen Bibliothek Hamburg, die Europäische Bibliothek für Homöopathie in Köthen (Anhalt) zu gründen.

 

Tradition der homöopathischen Bibliotheken

Bibliotheken haben eine langjährige Tradition im Deutschen Zentralverein homöopathischer Ärzte.

 

Bereits 1833 legte Samuel Hahnemann – mit einer Literaturspende von 550 Bänden – den Grundstein für eine Bibliothek in den Räumen der homöopathischen Heilanstalt in Leipzig.

 

 

Leider war das Schicksal der Bibliothek eng mit dem des Krankenhauses verknüpft. 1843 wurde die Heilanstalt aufgelöst. Lediglich die Poliklinik konnte weiter betrieben werden. In der Poliklinik blieben Teile der Bibliothek erhalten und gingen 1863 in den Bestand der zweiten Vereinsbibliothek über. Diese neue Bibliothek verfügte über professionellere Strukturen und so wuchsen die Bestände schnell zu einem beachtlichen Bestand heran. Bedauerlicherweise fiel die Bibliothek im Kriegsjahr 1943 den Flammen zum Opfer.

 

In den 50er Jahren wurde der Aufbau der Homöopathischen Bibliothek Hamburg durch den Landesverband Schleswig-Holstein-Hansestädte begonnen. Den Grundstock für diese Bibliothek legte ein in den 50er Jahren in Paris verstorbener deutscher homöopathischer Arzt, der seinen Bestand von ca. 500 Büchern dem DZVhÄ vermachte. 1959 übernahm der Hamburger Arzt Dr. Wolfgang Schweitzer (1922-1992) diesen Grundstock von seinem Vorgänger Dr. Benno Schilsky und führte den Aufbau der "Homöopathischen Zentralbibliothek" in Hamburg weiter.

 

Und ein halbes Jahrhundert später konnte mit der Einrichtung und dem Aufbau der Europäischen Bibliothek für Homöopathie (EBH) in Köthen (Anhalt) begonnen werden.

  

Geschichte des Spitalgebäudes und seine Sanierung

Zustand im Sommer 2007
Zustand im Sommer 2007
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 (IBA 2010) konnte in der Stadt Köthen (Anhalt) unter dem Motto "Homöopathie als Entwicklungskraft" das gigantische Vorhaben verwirklicht werden, das ehemalige Spital des Klosters der Barmherzigen Brüder als den künftigen Sitz der Europäische Bibliothek für Homöopathie zu sanieren und umzubauen.

 

Damit konnte das klassizistische Gebäude, das im Jahr 1829 vom Architekten Gottfried Bandhauer errichtet wurde, nach einer wechselvollen Geschichte in kürzester Renovierungszeit seiner neuen Aufgabe zugeführt werden. Nachdem die Barmherzigen Brüder 1832 ihr Kloster nach nur drei Jahren verlassen hatten, wurde das Gebäude anschließend kurz als Militärhospital genutzt, darauf als Lehrerseminar, Armen- und Freischule.

 

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts waren im Gebäude fast 100 Jahre lang Tischlereien angesiedelt, bevor das Haus unter anderem als Depot des Historischen Museums eine neue Nutzung erfuhr. Ab 2007 wurde dann mit der Sanierung begonnen, im Oktober 2009 war es dann soweit: Das Gebäude konnte seiner Bestimmung als Homöopathisches Zentrum übergeben werden. Mehr über die Geschichte des Gebäudes erfahren Sie auf der Website Homöopathie in Köthen.

 

Büchertransport auf der Elbe

Dr. Jutta Hübner und Claus Kösters
Dr. Jutta Hübner und Claus Kösters
Doch vor der Eröffnung gab es noch eine spektakuläre Schiffsreise: Der zahlreiche Raritäten umfassende "Historische Bestand" der Homöopathischen Bibliothek Hamburg wurde mit der Schleppbarkasse Suhr und Consorten über die Elbe transportiert, um die rund 2.000 Bände aus den Jahren 1796 bis 1950 ihrer Bestimmung in der Europäischen Bibliothek für Homöopathie (EBH) in Köthen zu übergeben.

 

Die Reise der Bücher begann eine Woche vor der Eröffnung der EBH am Freitag, den 2. Oktober 2009, im Hamburger Traditionsschiffhafen um 11.00 Uhr. Zum feierlichen Abschied waren zahlreiche Ärztinnen und Ärzte gekommen, mit deren Unterstützung die 22 Kisten (insgesamt 800 Kilo!) bei strömendem Regen auf das Schiff geladen wurden. Nach einer fünftägigen Schifffahrt erreichte die Barkasse den Magdeburger Hansehafen. Dort wurden die Bücher im Beisein von Gästen und Journalisten entladen und auf dem Landwege nach Köthen in das Bibliotheksgebäude transportiert. Begleitet wurden die Bücher unter anderen von Dr. Jutta Hübner, der damaligen Leiterin der Bibliotheken, und Curt Kösters, dem damaligen 1. DZVhÄ-Vorsitzenden, der ein sehr lesenswertes und ausführliches Logbuch über die Reise geführt hat.

 

Feierliche Eröffnung und Gegenwart

Eröffnung im Oktober 2009
Eröffnung im Oktober 2009
Die 22 Kisten waren in nur zwei Tagen ausgepackt und ihr Inhalt in die Regale der neuen Bibliothek einsortiert. Im Rahmen des 9. Internationaler Coethener Erfahrungsaustausches konnte die Europäische Bibliothek für Homöopathie (EBH) in Köthen (Anhalt) am Freitag, den 9. Oktober 2009, um 19.00 Uhr in Anwesenheit zahlreicher Gäste feierlich eröffnet werden.

 

Seither hat sich das ehemalige Spitalgebäude zu einem wichtigen Zentrum für Homöopathie entwickelt, in dem nicht nur die Bibliothek zum Studium und zur Einkehr einlädt: Im Gebäude mit seinen vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten finden regelmäßig zahlreiche Seminare, Tagungen und Kongresse statt – unter anderem der Köthener Sommerkurs Homöopathiegeschichte und der Internationale Coethener Erfahrungsaustausch (ICE).

 

Hahnemannhaus und EBH
Hahnemannhaus und EBH
So verbindet dieses geschichtsträchtige Gebäude – in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hahnemannhaus gelegen – Ursprung und Tradition der Homöopathie mit ihrer Zukunft.

 

Zu weiteren wichtigen Orten der Homöopathie in Köthen (Anhalt) führt Sie ein virtueller Stadtrundgang

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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